Von der Dachaufnahme bis zur Anmeldung im Marktstammdatenregister übernehmen wir alle Schritte. Ausgelegt wird nach Ihrem Lastprofil – nicht nach der maximal möglichen Modulzahl.
Planung, Montage und Inbetriebnahme aus einer Hand
Speicher und Wallbox auf Wunsch direkt mitgeplant
Netzanmeldung und Marktstammdatenregister inklusive
Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehr als Modulen. Diese drei Bereiche bestimmen, ob sie über zwanzig Jahre zuverlässig läuft.
Module und Unterkonstruktion
Wir belegen das Dach nach Statik, Dachhaut und Verschattung – nicht nach maximaler Modulzahl. Die Unterkonstruktion wird auf die Schnee- und Windlastzone des Standorts gerechnet.
Aufdach auf Ziegel, Trapezblech oder Bitumen
Belegungs- und Stringplan
Blitz- und Überspannungsschutz
Wechselrichter und Verkabelung
Die Wechselrichtergröße richtet sich nach Generatorleistung und Ausrichtung. Bei Ost-West- oder verschatteten Dächern planen wir getrennte MPP-Tracker oder Leistungsoptimierer ein.
Auslegung nach Generatorleistung
DC-Freischaltung und Trennstelle
Netzüberwachung nach VDE-AR-N 4105
Speicher und Wallbox
Speicher werden nach Ihrem Lastprofil dimensioniert, nicht nach Katalogseite. Wallboxen binden wir mit Überschussladen ein, damit das Fahrzeug bevorzugt mit eigenem Strom lädt.
Speichergröße nach Lastprofil
Überschussladen und Lastmanagement
Ersatzstrom auf Wunsch
Die elektrischen Arbeiten führen wir im Rahmen der Anlage aus: Zählerplatz, Anschluss des
Wechselrichters, Speicher, Wallbox und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Eine davon
unabhängige Elektroinstallation – etwa Neubauinstallation, Beleuchtung oder einzelne
Stromkreise – bieten wir nicht an.
Ablauf
Von der ersten Frage bis zur laufenden Anlage
Fünf Schritte, die wir bei jedem Projekt in dieser Reihenfolge gehen.
01
Erstgespräch und Datenaufnahme
Wir brauchen Ihre letzte Jahresabrechnung, die Dachmaße oder ein Luftbild sowie Angaben zu geplanten Verbrauchern wie Wärmepumpe oder Elektroauto. Daraus entsteht eine erste Einschätzung – kostenfrei und unverbindlich.
02
Aufnahme vor Ort
Wir prüfen Dachaufbau, Sparren, Eindeckung, Zustand der Elektroinstallation und den Zählerplatz. Ebenso erfassen wir Verschattungen durch Bäume, Gauben, Schornsteine und Nachbarbebauung.
03
Auslegung und Angebot
Sie erhalten Belegungsplan, Komponentenliste mit Hersteller und Typ, Ertragsprognose mit offengelegten Annahmen sowie einen Festpreis mit Zeitfenster.
04
Netzanschlussanfrage
Vor Baubeginn stellen wir die Anfrage beim zuständigen Netzbetreiber und klären, ob der Zählerplatz angepasst werden muss.
05
Montage und Inbetriebnahme
Nach der Montage folgen Messungen nach DIN VDE 0100-600, Inbetriebnahmeprotokoll, Anmeldung im Marktstammdatenregister und die Einweisung in Anlage und Monitoring.
Grundsätze
Wie wir auslegen
Drei Punkte, die den Unterschied zwischen einer rechnerisch schönen und einer tatsächlich wirtschaftlichen Anlage ausmachen.
Ertrag realistisch rechnen
Wir rechnen mit 980 kWh je kWp und Jahr für Nordhessen und ziehen 14 Prozent Systemverluste ab. Das liegt bewusst unter den Werten mancher Onlinerechner – die Anlage soll die Prognose erreichen, nicht knapp verfehlen.
Eigenverbrauch vor Anlagengröße
Wirtschaftlich entscheidend ist, wie viel Strom im Haus bleibt. Wärmepumpe, Warmwasser und Ladevorgänge lassen sich zeitlich verschieben und heben die Eigenverbrauchsquote deutlich stärker als zusätzliche Module.
Sicherheit und Dokumentation
Überspannungsschutz, ordnungsgemäße Erdung und ein prüffähiges Anlagenbuch sind kein Zubehör, sondern Voraussetzung für Versicherungsschutz und spätere Prüfungen.
Häufige Fragen
Fragen zur Photovoltaik
Wie lange dauert die Umsetzung einer Anlage?
Die Montage eines Einfamilienhauses dauert je nach Umfang ein bis drei Arbeitstage. Vom beauftragten Angebot bis zur Inbetriebnahme vergehen üblicherweise einige Wochen, bestimmt durch Materialverfügbarkeit, Gerüststellung und die Bearbeitungszeit des Netzbetreibers.
Lohnt sich eine Ost-West-Ausrichtung?
Ja. Der Jahresertrag liegt rund 10 bis 15 Prozent unter einer Südanlage, dafür verteilt sich die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag. Das passt häufig besser zum Verbrauch und erhöht den Eigenverbrauchsanteil, was die Wirtschaftlichkeit teilweise ausgleicht.
Kann die Anlage später erweitert werden?
Technisch ist eine Erweiterung möglich, sie erfordert aber eine erneute Anmeldung und kann sich auf die Vergütung des Bestandsteils auswirken. Sinnvoller ist es, das Dach von Anfang an großzügig zu belegen und den Wechselrichter passend zu dimensionieren.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Eine Standardanlage schaltet sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Wer weiterhin Strom nutzen möchte, braucht eine Ersatzstromfunktion oder eine echte Notstromlösung mit Umschalteinrichtung. Beides planen wir auf Wunsch mit ein.
Muss der Zählerschrank für eine Photovoltaikanlage erneuert werden?
Häufig ja. Ältere Zählerplätze erfüllen die Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers nicht mehr, etwa hinsichtlich Platz für Messeinrichtungen, Überspannungsschutz oder Trennvorrichtung. Wir prüfen den Bestand vorab und geben klar an, was für die Anlage zwingend nötig ist. Diese Arbeiten führen wir im Rahmen der Anlage aus.
Wird für eine Wallbox eine Genehmigung gebraucht?
Ladeeinrichtungen bis 11 Kilowatt sind beim Netzbetreiber anzumelden, ab 12 Kilowatt sind sie genehmigungspflichtig. Wenn die Wallbox Teil Ihrer Photovoltaikanlage ist, übernehmen wir die Anmeldung und stimmen bei Bedarf ein Lastmanagement ab, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird.
Passt eine Anlage auf Ihr Dach?
Schicken Sie uns Dachform, ungefähre Fläche und Ihren Jahresverbrauch. Sie erhalten eine erste Einschätzung, bevor irgendjemand ein Angebot schreibt.